Depressionen
Altersdepressionen haben im Gegensatz zu den im Jugendalter oder jungen Erwachsenenalter erlebten Depressionen oft die Ursache in diesem Leben: Unerledigtes aus der Jugend- und jungen Erwachsenenzeit zeigt sich hier in der Depression. Lassen Sie mich genauer ausführen, was damit gemeint ist: Musste man in der Jugendzeit an einem Krieg teilnehmen, wie das noch bei vielen unserer älteren Mitbürgern der Fall ist, und war man gezwungen, einen „Feind" zu erschießen oder durch Abwurf von Bomben zu töten, so werden sich diese ungelösten zwischen-seelischen Konflikte im Alter wieder melden. Die Seelen, die durch diese Person getötet worden sind, hängen ihr quasi an den Fersen und verursachen, je länger die Zeit voranschreitet, immer mehr Probleme. In der aktiven Lebenszeit kann man diese auftauchenden Probleme vielleicht noch durch Hyperaktivität im Beruf oder in der Freizeit wegschieben, doch je mehr der Mensch zur Ruhe kommt, oft gezwungenermaßen, desto weniger lässt sich dieses bewerkstelligen. Gerade bei Menschen, die im Krieg in höheren Positionen waren, lässt sich immer wieder die Ursache als Grund für die Altersdepression, die sich im Anfang oft als Übermüdung und Lustlosigkeit, in der Folge als Nicht-mehr-lachen-wollen und ständige Energiearmut darstellt, festmachen. Die Opferseelen reagieren daraufhin so, dass sie sich an die Tagesenergie des Täters heranmachen, sich regelrecht an ihm festsaugen und sich von seiner Energie ernähren, nach dem Motto: „Warte, wenn ich jetzt schon deinetwegen nicht mehr leben darf, dann will ich Dir wenigstens zeigen, was es heißt, nicht mehr richtig leben zu können!" Das ist reinste Rache. Diese Seelen müssen ihre Rachegelüste verlieren, damit der Mensch wieder frei von ihnen leben kann. An manchen Menschen mit starken Depressionen hingen schon Hunderte, ja einmal sah die Klientin selbst Millionen von Seelen. Bitte ich diese Menschen in der Durchlichtungsanalyse, ihre Mitmenschen, die durch sie ums Leben gekommen sind, um Vergebung zu bitten, so lassen diese Seelen meistens los und die Tagesenergie steht dem Klienten wieder zur Verfügung. In dem Moment des Um-Vergebung-Bittens sehen die Opferseelen auch, geführt durch ihren Schutzengel, die nächst höhere und recht schöne Lernebene, in die sie hereinkönnen, sobald sie sich von ihrem Täter gelöst haben. Dadurch fällt ihnen das Vergeben oft leichter. Im Moment der tiefen Vergebung arbeiten nämlich mindestens vier Wesen eng zusammen: Der Schutzengel des Täters, der ihn zum Um-Vergebung-Bitten anregt, der Täter, der anschließend um Vergebung bittet, der Schutzengel des Opfers, der das Opfer zum Vergeben anregt und ihm in diesem Moment auch die nächst schönere Ebene zeigen darf, und das Opfer, welches vergibt. Durch das Um-Vergebung-Bitten wird der Täter nämlich auch seine unterschwellig immer wieder hochsteigenden Schuldgefühle los, die manchen Menschen auch enorm plagen können und oft auf Menschen im Umfeld übertragen werden, die mit dem wahren Konflikt gar nichts zu tun haben. Typisch dafür sind solche Sätze wie: „Ich glaube; Du liebst mich nicht!", weil der Täter sich von irgend jemandem nicht geliebt fühlt - aber das muss bei weitem eben nicht sein Partner oder seine Partnerin sein! Diese liebt den Täter meistens nämlich sehr und ist ihm zur Hilfe auf den Weg gegeben worden. Aber die nicht sichtbare Seele, um die es in der Opfer-Täter-Verbindung geht, verursacht dieses immer wiederkehrende Gefühl des Nicht-Geliebt-Werdens, weil sie sich ja dem Täter gegenüber Rache geschworen hat. Deswegen sollte man diese Gefühle der Depressiven durchaus ernst nehmen, nur ist die Ursache nicht immer im Jetzt und bei den ihn jetzt umgebenden Menschen zu suchen, sondern muss oft in der Jugend- oder jungen Erwachsenenzeit, oder in Vorinkarnationen gesucht werden. Schon manche Ehe ist dadurch gerettet worden, dass man dieses Projektionsthema rechtzeitig erkannt hatte, bevor der „Täter" seinen Partner oder seine Partnerin zu Unrecht beschuldigt, ihn nicht zu lieben. Ebenso können auch Seelen, die hier noch im irdischen Körper weilen und dem „Täter" irgendetwas nicht vergeben haben (Schluß gemacht, obwohl man sich liebte; als alleinerziehende Mutter sitzengelassen worden; Alkoholprobleme; angeschossen und schwer verletzt worden, und ähnliche Problematiken) zu ähnlichen Effekten führen. In diesem Fall ist in der Durchlichtungsanalyse der betroffene Mensch sehr genau zu sehen, oft in der Gestalt, die er zum Zeitpunkt des Konfliktes hatte. Der ältere Mensch erkennt nach der Beschreibung diese Person oft sehr schnell und kann mir in der Folge auch den Konflikt beschreiben. Frei macht dann nur gegenseitiges Verzeihen - da nützen auf die Dauer auch keine Psychopharmaka. Diese unterdrücken nur den aufsteigenden Konflikt, der jetzt endlich zur Lösung drängt und sich deswegen so vehement meldet! Wenn diese Zusammenhänge in den Psychiatrien endlich einmal anerkannt würden, dann könnte manchem Menschen heute sehr schnell geholfen werden.

Vorgehensweise bei vorinkarnatorisch bedingten Depressionen: Ich frage meine Klienten zuerst, zu welchem Land sie eine besondere Beziehung haben. Diese Beziehung kann extrem positiv oder extrem negativ sein - beide Varianten geben Aufschluß darüber, wo das Karma herrühren kann. Dann bitte ich sie, über Träume zu berichten, die in der Zeit der höchsten depressiven Phasen, die noch ohne Psychopharmaka erlebt wurden, hatten und was in diesen Träumen passiert. Oft erzählen die Klienten, dass sie von Menschen oder Seelen verfolgt werden und dann versuchen, wegzulaufen, aber es gibt auf dem Weg überhaupt kein Ende. Sie können laufen und laufen, und die Seelen bleiben ihnen immer im Abstand auf den Fersen. Schweißgebadet wachen sie oft auf. Dann ist es an der Zeit, den Menschen zu sagen, dass sie sich in der Meditation doch einfach einmal umdrehen sollen, sich mutig vor diese Seelen stellen sollen und sie um Vergebung bitten. Das Ergebnis ist meistens verblüffend: Viele der Opferseelen hören tatsächlich und geben Ruhe, lassen also den Täter los, weil sie nur auf diesen Moment des Um-Vergebung-Bittens gewartet haben.

Einmal wurde nach dem Besuch vor Ort in dem Land, wo sich das Geschehen früher abgespielt hatte, meiner Klientin klar, was vorgefallen war, und sie bat ein Millionenheer von Geschädigten und getöteten Soldaten um Vergebung. Diese saßen rund um einen Hügel, auf dem sie sich befand, und alle hörten zu. Bis auf ganz wenige konnten sie nach der Um-Vergebung-Bitten-Rede tatsächlich die Vergebung erteilen, und meine Klientin war innerhalb von Minuten von ihrer schweren Depression erlöst. Die ganz hartnäckigen Seelen wurden dann trotzdem aus ihrer Aura weggeführt, weil dieser Anteil, deren Trotz, nicht mehr zu ihr gehörte.

Findet man also die Ursache der Depression, so ist diese oft sehr schnell verschwunden. Ein Klient berichtete mir nach einer Sitzung, in der er sein Thema erklärt und die vielen Übertragungsversuche von Schuldzuweisungen auf die Kindheit, den Vater, die Mutterbeziehung usw., was üblicherweise alles heranzitiert wird, aufgegeben und sein Selbstmitleid abgelegt hatte, dass er nach dem Finden des Ergebnisses ganz beglückt ausrief: „Da kann ich ja froh sein, dass es mir heute überhaupt noch so gut geht, nach dem, was ich damals selbst angestellt hatte!" Von Stund' an war er gesund und sehr dankbar und zufrieden, dass sein Schicksal nicht noch schwerer ausgefallen war. Er verstand jetzt die Zusammenhänge und warum er sich ein für die Menschheit nach außen hin so schweres Schicksal aufgebürdet hatte, er verstand auch sehr gut, dass er sich dieses Schicksal zur Abtragung selbst ausgesucht hatte und war fast, seinem eigenen Gerechtigkeitssinn entsprechend, verblüfft, dass es nicht noch härter ausgefallen war. Er erklärte, dass, wenn er sein eigener Richter gewesen wäre, sein Urteil über ihn selbst härter ausgefallen wäre. Zum Glück gibt es aber noch die Güte Gottes!...Aus Dankbarkeit engagierte er sich sozial und ist heute ein gut integrierter Mensch, der anderen mit dieser Thematik auch gezielt weiterhelfen kann.

Wichtig bei Depressionen ist also zu wissen, dass sie nicht von ungefähr kommen und auch nicht ohne Ursache sind. Helfen allerdings kann man den Menschen erst, wenn sie aus der Depression selbstständig herauswollen und auch stark und bereit genug sind, ihr Thema anzuschauen,. Es muss sichergestellt sein, dass sie nach der Aufklärung nicht in Selbstzerwürfnisse verfallen, aus denen dann noch schwerere Konflikte entstehen können: „Was war ich für ein schlechter Mensch! Jetzt ist es ganz klar, warum ich nie wieder geliebt werden kann! Also dann lohnt es sich nicht - dann kann ich ja auch gleich Schluß machen!" Diese Gedankengänge sind absolut kontraproduktiv und müssen durch ein langsames Klären, welches in diesem Fall vor der Aufklärung kommen muss, dass man unendlich geliebt wird und dass das Leben einen Sinn hat, stabilisiert werden. Erst die Stabilisierung und die Sicherheit, dass dieser Mensch an sich selbst keine Hand mehr anlegt, kann die Voraussetzung für eine gelungene Aufklärung in oben beschriebenen Sinne bieten.

Unter dem Kapitel „Selbstmord" habe ich die fürchterlichen Situationen beschrieben, die die Seele erleben muss, wenn sie in die Selbstmordebenen geht. Beschrieben ist dies im dem Buch „Jenseits der Finsternis" von Angie Fenimore. Eine gute Aufklärung gibt die Homepage „www.gandhi-auftrag.de/Selbstmord.htm" mit dem Artikel „Selbstmord - und was dann", die es sich lohnt, herunterzuladen und dann einmal in Ruhe durchzulesen. Viele Depressive mit Suizidtendenzen haben durch diese Seite schon die Finger von sich gelassen! „Dann ist es ja noch schwerer", sagte mir einmal eine Klientin, die diese Tendenzen auch hatte und durch das Lesen einem klaren Überblick bekam, was ihr denn dort alles blühte. „Dann stehe ich lieber hier die 80 Jahre durch und mache das Beste daraus." Was ihr auch gelungen ist...